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Deutsche Gesellschaft für Mediation in der Wirtschaft
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Wirtschaftsmediation und Wirtschaftsmediator

MediatorenGemeinschaft Hemming & Fenner

 

Konzept der DGMW-Kernausbildung in Wirtschaftsmediation

Inhalt und Umfang

Die Kernausbildung in Wirtschaftsmediation erfüllt die Anforderungen der  Ausbildungsrichtlinie der Deutschen Gesellschaft für Mediation in der Wirtschaft e.V. (DGMW) und bildet den wesentlichen Teil der theoretischen Ausbildung zum/r Wirtschaftsmediator/in (DGMW).

Der Lehrgang umfasst 120 Zeitstunden, die sich auf 16 Ausbildungstage verteilen. Die Termine der kommenden Ausbildungsgänge finden sich in der Rubrik 'Termine'. Seminarort ist das Haus der GENO-Akademie in Stuttgart, dem auch ein Hotelbetrieb angegliedert ist.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden das Verfahren kennen lernen, sich mit ihm auseinandersetzen und es ausgiebig einüben. Daneben werden Grundkenntnisse im Bereich Kommunikation und Konflikt vermittelt. Marketing für Mediation ist weiteres Thema, das den Kurs ständig begleitet.

Der Abschluss der Kernausbildung bildet die Voraussetzung für eine Mitgliedschaft in der DGMW.

Während der Ausbildung werden wir anregen, so genannte Peer Groups zu bilden bzw. den Anschluss an bestehende Gruppen vermitteln. Eine der Aufgaben dieser Arbeitsgruppen ist es, die zur weiteren Ausbildung und in der Praxis ständig erforderliche Co-Vision zu organisieren. Ausserdem ergeben sich Möglichkeiten zur gegenseitiger Unterstützung bei Mediationsprojekten und Marketingmaßnahmen. Die Gruppen können sich in die Arbeit der Regionalgruppen der DGMW einbinden, ohne jedoch fester organisatorischer Teil der Struktur der DGMW zu werden.

Neben der Kernausbildung sieht die Richtlinie im theoretischen Teil Aufbauseminare sowie Co- und Supervision mit einem Gesamtumfang von 80 Stunden vor. Veranstaltungen, die diese Ausbildungsteile abdecken, bieten unter anderem wir in Zusammenarbeit mit den Regionalgruppen der DGMW an. Näheres ebenfalls in der Rubrik 'Termine'.

Im Praxisteil ist nach der Ausbildungsrichtlinie der Nachweis über durchgeführte Mediationsverfahren zu erbringen. Die DGMW wird, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, auf Antrag die Führung des Titels „Mediator/Mediatorin (DGMW)“ gestatten. Außerdem sind Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte nach der derzeit herrschenden Rechtsprechung dann berechtigt, diese Berufsbezeichnung auch in ihrem Briefbogen zu führen.

Anmelden können Sie sich zur DGMW-Kernausbildung mit dem Anmeldeformular zum Herunterladen. Sie benötigen den Adobe Reader, damit Sie das Dokument betrachten können. Diesen können Sie hier kostenlos herunterladen.

 

Zielsetzung und Methodik der Kernausbildung

Die DGMW-Kernausbildung in Wirtschaftsmediation vermittelt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern

  • die notwendigen Fertigkeiten zur selbstständigen Durchführung von Mediationsverfahren,
  • welchen Nutzen Mediation im wirtschaftlichen Umfeld bringt,
  • wie durch professionelles Management von Konflikten Win-Win-Lösungen erzielt werden können,
  • das Methodenverständnis und den Verfahrensablauf sowie
  • notwendige Kommunikations- und Interventionstechniken.
Ziel der DGMW-Kernausbildung in Wirtschaftsmediation ist, dass die Teilnehmenden
  • den Aufgaben des/der Mediators/in gewachsen sind,
  • die Inhalte und die Methode kennen und beherrschen und
  • sich mit den theoretischen Grundlagen des Verfahrens auseinandersetzen.

Am Schluss des Grundkurses sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über genügende Fähigkeiten verfügen, Mediationsverfahren selbstständig oder in Co-Mediation zu führen. Darüber hinaus sollen die Teilnehmenden in der Lage sein, das Verfahren Mediation und ihre Dienstleistung auf diesem Gebiet erfolgreich am Markt anzubieten.

Methodisch setzt die Ausbildung vor allem auf die unmittelbare praktische Umsetzung theoretisch erworbenen Wissens. So wird das in Lehrgesprächen, Diskussionen und Vorträgen Erlernte in Rollenspiele und Gruppenarbeiten praktisch erfahrbar gemacht. Eine Atmosphäre fehlerfreundlichen Lernens gibt Gelegenheit, unbefangen einzuüben und bietet Raum, eigenen Stil zu entwickeln. Erfahrungen und Aufgabenstellungen aus dem beruflichen Alltag der Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in das Programm einbezogen.

 

Zielgruppen für die Kernausbildung

Die Ausbildung richtet sich an Personen die in ihrem Alltag mit den Themen  

  • Konfliktbewältigung oder Konfliktbeilegung
  • Führung und Projektverantwortung
  • Personalverantwortung
  • Coaching
  • Supervision

zu tun haben.

 

Thematischer Ablauf der Kernausbildung

1. Einheit:    Verfahrensüberblick & Kennenlernen

  • das Mediationsverfahren im Überblick
  • Konflikt, Mediation und ich
2. Einheit:    Konflikte und der Einstieg in das Verfahren
  • Konflikt, Konfliktverhalten und Konfliktlösung
  • Verhandlungsstile
  •  Phasen 0, 1 und 2 des Verfahrens
  • Mediation im Umfeld der Wirtschaft
3. Einheit:    Kommunikation und Kern des Verfahrens
  • Phase 3 des Verfahrens
  • Kommunikation: Lehre und Techniken
  • Positionen und Interessen
  • Anforderungen an den/die Mediator/in
4. Einheit:    Verhandeln und Abschluss des Vereinbarung
  • Phasen 4 und 5 des Verfahrens
  • Kreativitätstechniken in der Mediation
  • Entscheidungsfindung
5. Einheit:    Recht und Marketing
  • Recht und Rechtsanwälte in der Mediation
  • Co-Vision, Supervision
  • Marketing von Mediation
  • das Recht des Mediatorenberufs
  • Abschluss

 

Gebühr

Die Teilnehmergebühr beträgt € 3.450,- zzgl. MWSt. Zum Leistungsumfang gehört die DGMW-Kernausbildung in Wirtschaftsmediation mit einem Umfang von 120 Stunden nach der Ausbildungsrichtlinie der DGMW. Wir stellen umfangreiche Teilnehmerunterlagen, die u.a. ein Handbuch umfassen. Die Teilnehmergebühr umfasst ausserdem die Pausenverpflegung und ein Mittagessen. Eventuelle Kosten für Hotelunterbringung sind von den Teilnehmern selbst zu tragen.